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Lateinstudium
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Lucius Septimius Severus
Civis


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 04. Jul 2007 23:33    Titel: Lateinstudium Antworten mit Zitat

Hallo alle zusammen,

also vorab: ich bin schüler der 12 eines gymnasiums und habe mir überlegt eventuell nächstes Jahr nachm Abi Bio und Latein auf Lehramt zu studieren.
Meine Frage ist, da ich schon sehr viel schlechtes über das Lateinstudium gehört hab, ob ihr mir von euren Erfahrungen berichten könnt, die ihr während euerm Studium gemacht habt.
Und könntet ihr eine Uni empfehlen, an der man die beiden Fächer (oder vor allem Latein) studieren kann?
Wäre euch sehr dankbar...
Lucius


Zuletzt bearbeitet von Lucius Septimius Severus am 18. Jul 2009 18:58, insgesamt einmal bearbeitet
Lucius Septimius Severus
Civis


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 12. Aug 2007 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Dankeschön für die zahlreichen Antworten! traurig böse traurig
odi et amo
Servus


Anmeldungsdatum: 18.01.2007
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 25. Aug 2007 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

hi...also wenn sich niemand meldet schreib ich mal was dazu, auch wenn ich auch gard die 12te fertig hab und nun abi in latein und wirtschaft mach.
generell muss dir halt des zeug mit linguistik spass machen und du hast wohl inder uni weniger wörterbuch wie an der schule (schnüff). egtl isch des studium gut schaffbar, man sollte halt gut übersetzen können (interpretieren ja sowieso)...
mein lehrer empfiehlt es mir...
ich glaub des isch n guter studiengang
Lilly
Servus


Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 4
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 29. Aug 2007 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich studiere Latein in Bochum. Und zwar schon seit gut sechs Semestern. Es ist eigentlich schaffbar - nur leider hatte ich zum Beispiel Latein nur bis zur 11. Klasse und dann zwei Jahre Pause bis zum Studium halt. Bei der Studienberatung wurde gesagt, dass "alles" nochmal wiederholt wird - das stimmt nunmal wirklich NICHT. Rollende Augen Wenn du aber sicher in der Formenlehre bist, Stammformen und mindestens den Grundwortschatz an Vokabeln gut beherrschst, dann sollte der Einstieg(stest) nicht so schwierig sein für dich. Es geht hier schon eher ums Interpretieren, die Kenntnis eines Großteils der Grammatik wird vorausgesetzt - gegen Ende des Studiums lernt man noch, wie man Texte für Schüler sinnvoll überarbeitet, kürzt etc. Wir lernen in Bochum mit "Lateinische Wortkunde für Anfänger und Fortgeschrittene" von R. Vischer (so ein blödes orangenes Buch mit gaaaanz vielen Vokabeln) und mit "Lateinische Grammatik" von H. Rubenbauer/ J.B. Hofmann, neubearbeitet von R. Heine.
Zur Uni: ich glaube, es gibt Latein noch in Münster und Bonn - aber alles andere ist wohl weiter weg (vom Ruhrpott, mein ich jetzt). Ich weiß ja nicht, wo du wohnst. Die Uni Bochum ist zwar hässlich - aber das Studium einigermaßen gut und fortschrittlich organisiert. Wobei es hier nur wenige Latein-Dozenten gibt (vielleicht ist das aber auch an allen Unis so, so kleine Fakultäten bekommen nicht so viel Geld ab), so dass viele Veranstaltungen nur jeweils im Sommer bzw. im Winter angeboten werden können. Ist natürlich sehr schlecht, wenn man dann mal eine Sache nicht auf Anhieb besteht. Du hast aber bestimmt gute Chancen, wenn du in Latein Abi machst, später den Anschluss in der Uni zu finden. Aber mir hat Latein in der Schule immer mehr Spaß gemacht als jetzt an der Uni. Bedenke, man muss während des Studiums auch vom Deutschen ins Lateinische übersetzen. geschockt Sind aber in Bochum zum Beispiel "nur" zwei Kurse. Außerdem ist noch erwähnenswert, dass Bochum alles auf Bachelor und Master umgestellt hat - also studierst du 6 Semester Bachelor und dann (falls du Latein-Lehrer werden willst, was soll man auch sonst mit Latein großartig anfangen?!) "Master of Education" = 4 Semester. Eine Kombination mit Biologie ist natürlich super, weil für beide Fächer Lehrer gesucht werden. Allerdings könnte man sich auch leicht überfordert fühlen, weil es beides sehr anspruchsvolle Fächer sind. Ich kenn zum Beispiel viele mit der Kombi Mathe+Latein, die eins der beiden Fächer aber meist aufgeben und zu einem leichteren Fach wechseln, zum Beispiel Geschichte oder Englisch, was einen halt noch interessiert. Aber versuchen solltest du es auf jeden Fall!! Man hat schon jetzt im Laufe der Zeit, in der ich in Bochum studiere, gemerkt, dass immer mehr Leute sich für ein Lateinstudium entscheiden. Anfangs saßen wir zu 30igt in einer Vorlesung - jetzt sind es häufig doppelt so viele.
Hoffe, ich konnte dir etwas helfen - wünsche dir viel Erfolg bei deinem Lateinkurs ... was lest ihr denn im Moment?

Lieben Gruß,
Lilly
Lucius Septimius Severus
Civis


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 05. Sep 2007 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen lieben Dank für eure Antworten! Tut mir auch leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde, aber ich war in letzter zeit einfach zu sehr mit anderen dingen beschäftigt.
Also das hört sich ja schon mal alles sehr interessant an. Also die Stammformen und Grammatik kann ich eigentlich wohl, manchmal erkenn ich es wohl nicht auf anhieb aber mit einem kleinen anschubsser schaff ich es eigentlich immer, meistens aber auch alleine. Das Problem für mich ist eigentlich eher das Vokabelnlernen. Weil ich schon seit gut 2 Jahren keine Vokabeln mehr gelernt hab (aber die meisten kann man ja auch und fürs Abi muss ich mich eh noch mal richtig hinsetzen, um nicht zu viel zeit fürs vokabelnnachgucken zu vergeuden Augenzwinkern ).
Ich hab auch irgendwo mal gelesen, dass man das Graecum machen muss. Stimmt das? Und wäre das echt so schwer?
Im Moment lesen wir Seneca Epistulae morales Brief 4. Das find ich persönlich einfach.
Ach, und zu Dichtung: Gibt es viele Semester, in denen Dichtung behandelt wird? Das ist nämlich mein "Krisengebiet" in Latein (Klausur war nur 3-).

Liebe Grüße,
Lucius


Zuletzt bearbeitet von Lucius Septimius Severus am 18. Jul 2009 19:00, insgesamt 2-mal bearbeitet
Goldenhind
Administrator


Anmeldungsdatum: 28.03.2006
Beiträge: 1085
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 05. Sep 2007 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt ein Buch Namens Studien- & Berufswahl, das jedes Jahr neu herausgegeben wird, und das man in Berufsinformationszentren oder evtl. auch bei der Agentur für Arbeit bekommen kann.
In diesem sind alle Informationen rund ums Studieren enthalten, u.a. alle Studiengänge, die es es in Deutschland gibt, mit genauen Listen, an welchen Unis man sie jeweils studieren kann, sowie auch zu welchen Berufszuelen ein Studiengang führt etc.
Das Ding ist wirklich extrem nützlich. Nähere Informationen bekommt man dann natürlich immer auf den Webseiten der einzelnen Unis.
Lucius Septimius Severus
Civis


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 05. Sep 2007 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Alles klar. Dankeschön. Dann werd ich mal bei uns in der Bücherei gucken, ob die das da haben, ansonsten fahr ich mal ins BIZ (hatte ich eigentlich eh noch vor).

Aber auch mal ne Frage, die hier wahrscheinlich überhaupt nicht hingehört, aber weiß jemand wie man so als student in essen leben kann? Ich mein, sind da die Wohnungen eher teuer oder billig, und Essen und solche Sachen.
Lilly
Servus


Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 4
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 05. Sep 2007 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

jaaaa -dann mal schnell ans Vokabellernen... Augenzwinkern Kommt man wirklich nicht drum rum - vor allen Dingen darf man in keiner Klausur und schon mal gar nicht in der Abschlussprüfung ein Lexikon benutzen!! Ja, man muss das Graecum machen - kann man aber in 2-3 Semestern hinbekommen. Vor allem fällt es "Lateinern" meiner Meinung nach nicht so schwer, altgriechisch zu lernen, weil es doch viele Übereinstimmungen gibt im Aufbau der Grammatik etc. - also im Gegensatz zu "modernen" Fremdsprachen. Am Anfang ist es ungewohnt, weil man ja auch erst das altgriechische Alphabet lernen muss, um überhaupt irgendwas zu verstehen. Die Graecumsprüfung besteht dann aus einer dreistündigen Klausur und einer halbstündigen mündlichen Prüfung. Danach muss man noch zwei griechische Lektüreübungen absolvieren. (Gehört nicht zur Graecumsprüfung, aber ist halt von der Studienordnung für Latein so vorgesehen.)
In Bochum muss man 4-6 Poesieveranstaltungen belegen (eins davon ist eine Vorlesung). Also Prosa wird überwiegend behandelt, aber es wird natürlich für die Abschlussprüfung vorausgesetzt, dass man so Sachen wie Ovid o.ä. übersetzen kann!
Ich denke nicht, dass es Latein in Essen gibt - Bochum ist wirklich das einzige hier in der Nähe. Aber erkundige dich doch mal... Auf der Essener Uni-HP müssten doch auch die studierbaren Fächer irgendwo zu finden sein...
Das Leben in Essen oder z.B. Bochum/Dortmund/Duisburg... ist generell ganz studententauglich, denke ich. Ich weiß, dass Münster, München etc. sehr teuer sind - aber in den o.g. Ruhrpott-Städten gibt es nette, günstige Wohnungen oder WG-Zimmer und schöne Studentenviertel. Wieviel man sonst so braucht im Monat, hängt natürlich auch vom persönlichen Lebensstil ab. Ich komme mit 600-800€ monatlich ganz gut hin...

Berichte doch mal, wenn du rausgefunden hast, wo man Latein in der Nähe noch studieren kann - würd mich mal interessieren...

Lg Wink
Lucius Septimius Severus
Civis


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 06. Sep 2007 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hab heute mal ein bisschen im internet gestöbert und gefunden, dass neben Bochum auch noch Bielefeld und Osnabrück Latein anbieten. Meiner Meinung nach ist Osnabrück auch ganz schön, da Biologie da auch ganz gut sein soll. Hat denn jemand irgendwas von Osnabrück gehört? Also die Stadt an sich find ich ja ganz schön, aber man muss da ja auch preislich her leben können...
Lucius Septimius Severus
Civis


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 12. Okt 2007 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Leute,
also wir haben heute quartalsnoten bekommen und ich hab dann mal mit meiner Lehrerin gesprochen. Sie meinte, sie würde mir ein Lateinstudium wohl zutrauen. Nur sie sagte auch, dass Dichtung nicht so ganz mein Gebiet sei.
Aber meine Frage ist: Sollte ich das Graecum schon vor dem Studium machen, oder zumindest schon mal n Kurs anner Volkshochschule belegen? Das hat sie mir nämlich wärmstens ans Herz gelegt...
vielen Dank!
Lucius


Zuletzt bearbeitet von Lucius Septimius Severus am 18. Jul 2009 18:59, insgesamt einmal bearbeitet
Antigone
Servus


Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 9
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 05. Dez 2007 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich habe innerhalb der ersten beiden Semester das Graecum "nebenher" an der Uni nachgeholt. Das waren zwei Kurse über zwei Semester, ein Sommerkurs und dann die Prüfungen. Ohne Vorkenntnisse ist das definitiv zu schaffen. Ich war in Griechisch nie so sehr die Leuchte, habe am Ende aber mein Graecum bestanden. Also definitiv schaffbar. Diese Kurse sind ja für Leute ohne Vorkenntnisse. Aber es schadet natürlich auch nicht, wenn man vorher schon Vorkenntnisse sammelt.
Ich konnte in der Schule auch nie besonders gut mit poetischen Texten umgehen, ich habe Ovid nahezu gehasst...mittlerweile finde ich die Poesie ganz toll, komme teilweise damit besser klar als mit Prosa. Ich würde sagen: Übung macht da den Meister. In der Regel wirst du mit Einführungsübungen darauf vorbereitet, in die richtige Lektüre dann einzusteigen. Das kann man also schon gut hinkriegen, auch wenn es vielleicht in der Schulzeit nicht zu seinen Stärken zählte. Nur: man muss zu jeder Lektüre die gattungs- oder autorentypsichen Vokabeln lernen, da kommt man leider nicht drumrum.

_________________
"Quinam igitur dicendi est modus melior nam de actione post videro quam ut Latine ut plane ut ornate ut ad id quodcumque agetur apte congruenterque dicamus?" De Oratore, Liber Tertius, Marcus Tullius Cicero
Lucius Septimius Severus
Civis


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 29. Jun 2008 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mal wieder!

Ich habe den Thread mal aus den Tiefen der Vergessenheit geholt. Hab mich nämlich jetzt an mehreren Unis für Latein beworben. Hab jetzt nur einige Fragen dazu...
Was für Lektüren muss man sich denn so kaufen? Finde nämlich auf den Webseiten der Unis nichts genaues.
Und wo finde ich son Beispielstundenplan? Hab auch irgendwo gelesen, dass man sich den Stundenplan selbst zusammenstellen muss... geht das überhaupt?

Danke schonmal für die ganzen Antworten.
Pontius Privatus
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.01.2008
Beiträge: 775
Wohnort: Recklinghausen

BeitragVerfasst am: 29. Jun 2008 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phillipp,

aus meiner lang zurückliegenden Studienzeit kann ich Dir sagen, dass Deine Vermutung richtig ist: Im Gegensatz zur Schule, in der Du einen Stundenplan vorgesetzt bekommst, an den Du Dich zu halten hast, musst Du Dir während Deines Studiums einen eigenen Stundenplan erstellen. Aus dem Vorlesungsverzeichnis suchst Du Dir Dich interessierende - vor allem aber für Dein Studium wichtige bzw. verpflichtende - Vorlesungen, Übungen, Seminare heraus, die Du dann belegst. Als Neuling an der Universität kann man leicht den Fehler begehen, zu viele oder falsche Veranstaltungen zu wählen. Deshalb wäre es günstig, sich von erfahrenen Studenten/Studentinnen höherer Semester beraten zu lassen, was zu belegen wichtig ist.

Viel Spaß und viel Erfolg im Studium
wünscht
Pontius Privatus
Lucius Septimius Severus
Civis


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 29. Jun 2008 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Dankeschön! Ich hoffe mal, dass das alles klappt... Aber ich hoffe, dass hier noch einige Semestler (am besten dann aus Osnabrück Augenzwinkern ) mir von ihren ersten Schritten ins Lateinstudium berichten könnten.
greekster
Aedilis


Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 110
Wohnort: mittlere Großstadt

BeitragVerfasst am: 21. Jul 2008 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

ich weiß zwar noch nich, wie das alles funktioniert mit dem studieren, aber da beiß ich mich auch noch durch Augenzwinkern

ich habe jedenfalls vor latein UND altgriechisch auf lehramt zu studieren, und ich habe keine angst. Hammer
lycos
Civis


Anmeldungsdatum: 05.11.2007
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 24. Jul 2008 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

@ phillip: Ich bin zwar aus Österreich, aber bei uns gibt es in jeder Studienrichtung Studenten, die Erstsemsetrigenberatung anbieten - so bekommst du Infos, worauf du achten musst, wie man sich einen Stundenplan zusamenstellt etc. Es ist gar nicht so schwer, wie du denkst, aber doch gut, wenn es dir mal wer zeigt! Thumbs up! Alles Gute für dein Studium!
Mukuh
Servus


Anmeldungsdatum: 31.12.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 31. Dez 2008 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Philipp,

ich bin froh, dieses Forum und dich gefunden zu haben, da ich ab 2009 auch Latein und Biologie (auf Lehramt) studieren möchte - was für ein Zufall, wo dies ja doch eine eher ungewöhnliche Kombi ist. ^^

Wo studierst du denn jetzt? Hat alles geklappt? Würde mich freuen, wenn du dich bei mir meldest oder hier antwortest. Bis dann Augenzwinkern
Moritz
Servus


Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 2
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 22. Apr 2009 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich bin neu hier und gesell mich einfach mal dazu.

Auch ich habe mich mal mit den Gadanken über ein Latein und Sowi Studium
auseinandergesetzt. Es gibt zu diesem Studium wohl einiges zusagen, was hier noch nicht erwähnt worden ist. Die Seite Hochschulkompass.de bietet die Möglichkeit direkt mal zu schauen wo man sein Wunschfach/fächer studieren kann. Für latein gibt es insgesammt 85 Angebote, darunter Göttingen, Münster, Köln und auch meine "Heimatuni" Bochum. Auch die Akreditierungen zu den einzelnen Ergebnissen sind sehr empfehlenswert.
Eigentlich wollte ich Arzt werden, aber eine 5 jährige Wartezeit kommt für mich nicht in Frage und die Alternative Lehramt ist natürlich auch verlockend.
Zu meiner bisherigen altsprachlichen Laufbahn: Seit der 7ten Klasse darf ich nun schon den Lateinunterricht erleben und war sicher nicht immer angetan davon. In der Unterstufe war ich ehr schlecht mit noten von 3-4, stand auch schonmal 5, aber seit der Oberstufe geht es Berg auf. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich an unserer Schule der Einzige bin der Latein mit in die Oberstufe genommen hat. Bin grade in der !3 und in der 12 hinter mir gabs leider niemanden. Dank Cooperations-Kurs mit einer naheliegenden Schule habe ich die letzten 2 Jahre in einer Gruppe von genau 3 Leuten Unterricht( 1Mitschüler,1Lehrer und ich). Nun Mitlerweile steh ich 1 und gebe ohne Ende Nachhilfe in diesem genialen Fach. Deswegen auch die Idee mit dem Studium auf Lehramt weils mir einfach Spass macht und meine Lehrerin war ganz begeistert und unterstütz mich in der Entscheidung. Als Lateinlehrer hat man laut einer Studie neben Informatik und Mathe-Lehrern sehr gute Berufsaussichten.
Nebenfach soll Sowi werden weil ich auch das spannend finde. Jedenfalls ist mir zu Ohren gekommen ,dass viele Lateindozenten doch recht elitäre Ansprüche Stellen und Leute die noch ein zweites Fach Studieren mehr oder weniger direkt unten durch sind. Eine Bekannte die immer gut in Latein war schmiss kürzlich das Studium (nach 6 Semestern) weil die Professoren ihr so zugesetzt haben. Ihr wurde die Trennugn vom Ehemann nahe gelegt um mehr für das Fach tun zu können und ähnliches.
Es wieder Strebt mir bei solchen Berichten schon sehr hier in Bochum zu studieren. Daher die Frage: Wo ist es denn am Besten? Für Latein gibt es leider keine Rankings, bzw. ich habe einfach keine Gefunden. Ich will das studium natürlich möglichst ohne Ärger schaffen. Bin jetzt grade mitten im Abistress un konnte Latein leider nicht mit reinnehmen, aber was solls. Würd mich freuen wenn man hier mal noch mehr Infos austauschen könnte. Augenzwinkern
Pontius Privatus
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.01.2008
Beiträge: 775
Wohnort: Recklinghausen

BeitragVerfasst am: 23. Apr 2009 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moritz,

gestatte mir, dass ich mich kurz zu Deinem "Horror-Szenarium" hinsichtlich der elitaeren Anspruech von Latein-Lehrern bzw.-Dozenten zu Wort melde:
Eine gute Bekannte hat in Bochum Latein und Deutsch studiert - ohne jegliche Probleme der Art, die Du angedeutet hast. Ich halte das fuer ein Maerchen. Im Uebrigen: fuer das Lehramt benoetigst Du doch ein zweites Fach - wie soll dass denn n u r mit Latein gehen?

Gruss
Pontius Privatus
Moritz
Servus


Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 2
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 29. Apr 2009 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Naja ich hab ihr das jetzt schon geglaubt und halte das für kein Märchen. Vielleicht hat sich da ja auch was an der Uni mit den Dozenten geändert. Kann ich nicht sagen.War letztes Jahr. Zum Thema Zweitfach: Es soll Sowi werden oder Geschichte hab da ja noch fast 1 Jahr Zeit zum Überlegen. Erstmal steht jetzt der Rest vom Abi und der Wehrdienst an.
Was wäre denn noch eine gute Uni fürs Lateinstudium ?
Es gibt oder gab wohl leute die haben n u r Latein studiert, das war allerdings vor gut 30 Jahren. Ob jemand heute noch sowas macht sei mal dahingestellt.
greekster
Aedilis


Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 110
Wohnort: mittlere Großstadt

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2009 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

also ich bin jetzt kurz vor beginn des lateinstudiums...momentan mach ich ein vorpraktikum an ner schule...und ich sag euch eins, es ist mir egal wie hart oder nicht hart das an der uni sein wird, ich zieh das durch, dieser job macht so verdammt viel spaß Rock LOL Hammer
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Stil ist mein Beruf Big Laugh
Black-Skip
Servus


Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 07. Okt 2009 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Lucius Septimius Severus,

und bist du jetzt schon angefangen zu studieren? Welche Uni hast du denn gewählt? Ich komm auch aus OS und würde dort gerne ab nächstes Jahr Latein studieren. Mein Problem ist nur, ich habe erst dieses Jahr meine Liebe zu Latein entdeckt (ursprünglich wollte ich FRZ studieren) und versuche grad alles aufzuholen. Falls du schon angefangen bist, kannst du mir ein wenig schildern, wie das Studium läuft?
greekster
Aedilis


Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 110
Wohnort: mittlere Großstadt

BeitragVerfasst am: 17. Okt 2009 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

also ich habe diese woche jetzt angefangen...ich studiere in marburg/lahn...latein und altgriechisch...
ich weiß nicht, wie das an deiner wunschuni ist, aber hier ist es so, dass sich latein und griechisch sich gegenseitig ausschließen...d.h., wenn du griechisch studieren willst, brauchst du latinum und umgekehrt für latein das graecum.
beides kann man an seinen unis in der regel, d.h. nicht unbedingt immer, nachholen, dass muss aber dann im grundstudium (i.d.r. bis ende 4. semester) geschehen, bei uns in marburg belegt man dafür einen graecumskurs für 2. semester und holt das ganze dann auf, anschließend muss man sich dann einer prüfung unterziehen.
das problem bei diesen prüfungen ist vielschichtig. zum einen gelingt es nicht jedem neben den studium auch in zwei semestern auf nen grünen zweig zu kommen und das graecum zu bestehen (ich sage gleich, das ist eine menge lernerei; ich habe griechisch in der schule gehabt, da war es schon viel), zum anderen macht es manchmal einen unterschied, ob man die prüfung bei der uni ablegt oder beim örtlichen staatlichen schulamt.
das uni-graecum wird unter umständen in einem anderen bundesland nicht anerkannt (was im falle eines bundeslandwechsels im studium natürlich bitter wäre) bzw. wird das uni-graecum wohl in manchen fällen im ausland auch nicht anerkannt, so dass es wahrscheinlich in jeden fall besser wäre, sich vom staatlichen schulamt prüfen zu lassen, wenn man auf nummer sicher gehen möchte, was natürlich den nachteil hat, dass einen wahrscheinlich nicht die eigenen lehrer prüfen.
in der regel kann man sein graecum im fachbereich der altphilologie nachmachen, sofern die uni griechisch anbietet, manchmal ist aber auch der fachbereich theologie derjenige welcher, was natürlich nach sich zieht, dass man sich in der übersetzungstätigkeit mehr mit theologischen sachverhalten auseinandersetzt.
hat man latinum und graecum, kommt man in die sogenannte propädeutik.
propädeutik ist, so weit ich das bisher überschauen kann, ein schleiferkurs, der dazu da ist, alle auf einen stand zu bringen, um den anforderungen der uni zu genügen bzw. natürlich auch um dem einzelnen ein bild von seinen kenntnissen zu geben und so mit evtl. auch eine empfehlung über seine studienwahl noch einmal nachzudenken^^
bzw. bereitet die propädeutik natürlich auch auf etwas sehr sehr sehr wichtiges vor.
die allseits so geschätzten stilübungen.
die natürlich gut sind zu beherrschen, wenn man denn für unter- und mittelstufe eine klausur erstellen muss, da die ja in der regel noch nicht mit der originallektüre arbeiten können, wegen mangelnder vokabel- und grammatikkenntnisse.

aber ansonsten kann ich das studium alldenjenigen, die spaß am unterrichten haben und sich nicht davor scheuen ein bisschen was zu arbeiten und vorallem zu lernen.
denn wie allgemein bekannt sein dürfte ist "Lehren die höchste Form des Lernens"

soweit erstmal, wenn iwer eine frage zum thema erstsemester latein/griechisch hat, bitte an mich wenden
Winkend

_________________
Stil ist mein Beruf Big Laugh
supidupi
Gast





BeitragVerfasst am: 15. März 2010 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!
Ich habe jetzt 8 Semester Latein und 4 Altgriechisch in Trier studiert. Ich kann euch sagen, es ist genial in Trier zu studieren, es kann keine besseren Dozenten geben! Der Prof in Latein ist einfach nur klasse, der hat wirklich was drauf, fachlich wie auch didaktisch! Klar ist es auch hier Arbeit, zu studieren, aber alles, wirklich alles, ist mit ein wenig Fleiß gut zu schaffen! Ich bin nicht einmal irgendwo durchgefallen. Den größten Vorteil sehe ich allerdings wirklich in dem freundlichen Umgang mit den Dozenten!
Viel Spaß bei eurem Studium!
TonjaSchneider
Aedilis


Anmeldungsdatum: 07.06.2010
Beiträge: 133
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07. Jun 2010 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

muss man, wenn man latein studieren will, in der schule besonders gut in latein sein? ich meine: ist das studium sehr schwer oder reicht es auch, wenn man immer so zwei stand, aber auch hin und wieder 1? gibt es irgendwelche guten lehrbücher oder übungshefte, um sein latein neben dem unterricht zu verbessern?
Goldenhind
Administrator


Anmeldungsdatum: 28.03.2006
Beiträge: 1085
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 07. Jun 2010 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tonja,

ich würde die Entscheidung ein Lateinstudium zu beginnen, auf keinen Fall davon abhängig machen, ob du nun in der Schule in Latein eine eins oder eine zwei hast. Zum einen bedeutet die gleiche Leistung oftmals bei dem einen Lehrer eine glatte eins und bei einem anderen dann "nur" eine zwei. Zum anderen variiert ja auch der Wissenssstand nach dem Abitur in verschiedenen Schulen und Bundesländern z.T. sehr erheblich. Wer an Schule A eine drei hat, hat vielleicht trotzdem bessere Lateinkenntnisse als jemand, der an Schule B eine eins hat.
Abgesehen davon haben viele Schüler ja in überhaupt keinem Fach eine eins und werden später trotzdem oft erfolgreiche Studenten.

MfG, Goldenhind
ayumiko
Quaestor


Anmeldungsdatum: 30.06.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 30. Jun 2010 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mich nur anschließen, ich habe auch in Trier studiert und fand es auch ganz toll. Herr Prof. Busch und Herr Dr. Schwind sind großartig in ihrem Fach.

Für alle anderen, die es sich überlegen Latein zu studieren (oder Bammel davor haben) sei Folgendes gesagt:

1. man braucht Selbstdisziplin

einiges wird wiederholt, aber nicht alles. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man eine nichtgesprochene Sprache nur lernen kann, indem man regelmäßig wiederholt. Es "fliegt" einem nicht einfach ins Ohr.

Aber Selbstdisziplin und Eigeninitiative sollten eine Grundvoraussetzung für jeden Studiengang sein - sehr schade, dass das viele nicht mehr so sehen.

2. so gut wie immer muss ein Graecum gemacht werden.

Je nach Uni wird das in 2, 3 oder 4 Semestern angeboten. Zu schaffen ist es allemal, aber es wird einem nicht zugetragen, man muss schon auch selber was tun.

3. Latein ist ein sehr dankbares Fach.

Wenn man von Anfang an am Ball bleibt, nicht großartig schludert und das macht, was einem die Dozenten aufgeben, hat man ein sehr sehr dankbares Examen, da nichts vollkommen kurioses dran kommt. Hat man 4-5 Jahre lang regelmäßig Vokabeln gelernt (vorzugsweise der Wortschatz "Lateinische Wortkunde" von Rüdiger Visher) und immer mal wieder seine Grammatik und Formenlehre (Rubenbauer-Hofmann: Lateinische Grammatik) wiederholt, muss man vorm Examen keine Hexerei mehr vollbringen, wie es in anderen Fächern gern mal der Fall ist.

4. Ich habe es OHNE Latinum im Gymnasium geschafft.

An den meisten Unis sind die Kurse (zumindest die grammatischen/stilistischen) so aufgebaut, dass sie aufeinander aufbauen. Sprich: wenn man im ersten Kurs fleissig war, kommt man im zweiten mit; war man im ersten faul, kriegt man mitunter im zweiten ein Problem.

Es gilt das gleiche Prinzip wie im Pferdestall: Räumt man den Mist nicht regelmässig weg, wird der Haufen immer größer bis man irgendwann drin erstickt.

In diesem Sinne, man muss kein Hardcorefreak sein, aber ein wenig Fleiß ist Grundvoraussetzung, dann ist es ein sehr schönes Studium
greekster
Aedilis


Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 110
Wohnort: mittlere Großstadt

BeitragVerfasst am: 02. Jul 2010 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

um ayumiko noch zu ergänzen...


wichtig ist vorallem eines: es muss einem wirklich spaß machen, sonst wird das studium nur eins: quälend!

das merke ich momentan gerade bei einigen meiner kommilitonen, die latein (oder auch griechisch) auf empfehlung iwelcher lehrer hin studieren, aber selbst eigentlich wenig interesse am fach haben, oder gleich zu anfang des studiums, ihre präferenzen auf andere dinge gelegt haben.
man sollte, wenn man seinen fachlehrer um rat und einschätzung diesbezüglich gefragt hat, auch immer kritisch hinterfragen, ob es sich um eine realistische einschätzung handelt...ich mein, im allgemeinen weiß man bei seinen lehrern ja ungefähr, wie leicht oder schwer man zu dieser und jener note kommt.

und das problem, was auftritt, ist einfach absehbar...wie immer im leben gibt es auch im studium manchmal momente, wo man einfach keinen bock hat, oder dinge nicht gleich auf anhieb versteht (momente der unlust, um es mal platonisch/aristotelisch zu sagen) ...wenn man dann natürlich von anfang an nur halbherzig dabei war (weil man zum beispiel mit der wunderbaren annahme zu studieren begonnen hat, es handele sich um ein besonders einfaches fach und die einstellungschancen seien so super, und man müsste dumm sein, diese chance nicht zu ergreifen), ist man auf einer durststrecke natürlich frustriert.
aber jemand, der weiß, welche schönen seiten sich auch hinter latein verbergen können, steckt frustration im studium natürlich leichter weg, und empfindet manche dinge als weniger quälend...weil man ja weißt, dass auch wieder bessere zeiten kommen werden...
und man muss natürlich auch einfach drüberstehen, dass mit einem kurs auch totale cracks und freaks sitzen...

ach ja, und wenn man das graecum noch nicht hat, sollte man sich darauf einstellen, dass altgriechisch lernen keine hexerei ist (wenn man davon ausgeht, dass man idR das, was andere in 4-5 Jahren lernen, in 2 Semestern lernt)...und das im semester auch ordentlich zeit in anspruch nimmt (was stundenplan und vor- und nachbereitung (schrift, vokabeln, grammatik, stammformen + natürlich einlesen in die lektüre, lesen für die mündliche prüfung) angeht)...genauso wie ich nicht vorschnell irgendwelche teuren ferienintensivkurse buchen würde, in dem glauben, dass man dort leichter zum graecum kommt.
wenn man sich allerdings auf den hosenboden setzt und es einem gelingt den lernstoff gescheit zu organisieren und/oder nicht in jedem partyangebot zu versacken, und man eventuell einen netten kommilitonen (mit graecum/griechischstudent) findet, der bereit ist, vor der prüfung einem nochmal über die schulter zu gucken beim übersetzen, sollte es eigentlich kein problem sein.

grundsätzlich sollte man beim graecum beachten, welches graecum man macht...an manchen universitäten kann man zwei verschiedene ablegen...zum einen das uni-interne und zum anderen das staatliche...das staatliche habe ich mir sagen lassen, sei manchmal etwas schwieriger, hat aber den unschlagbaren vorteil, dass es bundesweite anerkennung findet, was bei den uni-graecum eher selten der fall ist.

ansonsten, wenn man das alles wohlüberlegt und abgewägt hat, steht den studium eigentlich kaum noch etwas im wege...außer natürlich die frage, an welcher uni man das denn tun sollte...aber da kann man auch nach unterschiedlichen präferenzen auswählen...neben der frage, in welcher stadt man denn studieren möchte, sollte man sich aber auch vorher unbedingt vielleicht damit beschäftigen, welche forschungsgebiete an der wunsch-uni behandelt werden...das kann auch noch ein "lust"-killer sein, wenn man sich dort thematisch (und menschlich) nicht gut aufgehoben fühlt...wenn man die möglichkeit hat, ist es sicher nicht verkehrt an der uni mal eine vorlesung des fachbereichs mitgemacht zu haben, da hat in der regel keiner was dagegen oder einfach eine studienberatung des fachbereichs wahrzunehmen, um näheres über die forschungsgebiete zu erfahren und natürlich auch über die dozenten bzw. die studenten dort (je nach dem, an welche uni man kommt, haben die nämlich auch so ihre gewissen eigenheiten, soviel sei verraten, daran beißen sich neue dozenten auch schon mal die zähne aus, bis sie sich denn haben umerziehen lassen^^).

ach und eins noch: manche uni unterscheiden sich auch sehr in der ausrichtung der kurse...es gibt unis, die zum beispiel sehr viel mehr wert auf die grammatik legen als auf interpretationen (die man sich dann selbst anlesen muss, um später schüler unterrichten zu können)...und dann gibt es wiederum welche, in denen stillschweigend davon ausgegangen wird, dass man die grammatik schlicht und ergreifend KANN und dann wird hauptsächlich interpretiert/textkritik geübt usw. Darüber sollte man sich klar sein und da seine persönliche präferenz finden, je nach dem, was man von der schule her gewohnt ist und was einem liegt.

lg greekster
ayumiko
Quaestor


Anmeldungsdatum: 30.06.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 02. Jul 2010 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

dem muss ich ein klein wenig widersprechen:

es gibt zwar sehr wohl zwei verschiedene Graecumkurse, aber die "einfachere" Variante ist meist für die Theologen bzw. Philosophen und heißt dann gerne mal Bibelgriechisch oder Griechischkenntnisse. Das wirkliche "Graecum" ist immer die staatliche Ergänzungsprüfung. Zumindest wär mir noch nie eine Uni untergekommen an der es anders war, vor allem nicht für Lehramtskandidaten.

Was die Grammatikkurse angeht, wüsst ich jetzt auch keine Uni wo nicht mindestens noch 2 Sprachkurse/Stilübungen neben den Literaturseminaren gemacht werden müssen. Aber was ich sage, bezieht sich eh auf die alten Studiengänge, mit Bachelor/Master sieht das vermutlich auch wieder anders aus.

Liebe Grüße
greekster
Aedilis


Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 110
Wohnort: mittlere Großstadt

BeitragVerfasst am: 04. Jul 2010 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

ich meinte eigentlich auch Graecumskurse, die nicht bei den Theologen/Philosophen stattfinden (die ersteren gibt es bei uns auch...da geht aber kaum einer (von uns) hin) , sondern vom Fachbereich Gräzistik aus angeboten werden, sofern die Uni denn einen solchen hat, hat nämlich auch nicht jede. Wo einen eben auch der Hauptprüfer unterrichtet und man nicht durch eine "Fremdinstanz" (zB Staatl. Schulamt) geprüft wird.

und dass man um die gefürchteten Stilkurse (manchmal sinds übrigens auch drei^^) drumherum kommt, meinte ich auch nicht, sondern ich meinte den zusätzlichen Grammatikanteil in Relation zum Interpretationsanteil in den Lektürekursen/Seminaren etc.

Insgesamt ist das natürlich je nach Studienordnung unterschiedlich...ob man nun Bachelor/Master (ob dann wieder mit Ziel Lehramt oder reine Literaturwissenschaft/oder als Ergänzungsfach zu Archäologie etc. gibt da ja manigfaltige Möglichkeiten), die haben da eine andere Themen-Zuordnung, oder ob man beispielsweise eine Mischform aus Bachelor/Master und dem alten Staatsexamen macht.
ayumiko
Quaestor


Anmeldungsdatum: 30.06.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 04. Jul 2010 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

hmm, ich kenn es eigentlich nur so, dass der Hauptprüfer die Kurse gibt und sowohl Klausur als auch mündliche an der Uni stattfinden. Es ist aber dennoch eine staatliche Ergänzungsprüfung, da nur die Ausführung an der Uni ist, die Anmeldungen und Organisation etc. aber über das jeweilige Landesministerium laufen.
TonjaSchneider
Aedilis


Anmeldungsdatum: 07.06.2010
Beiträge: 133
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 05. Jul 2010 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

mal eine frage:
welche voraussetzungen muss man eigentlich erfüllen, um an einer uni angenommen zu werden? welchen abiturschnitt muss man z.B. haben oder muss man eine aufnahmeprüfung bestehen ...???
ayumiko
Quaestor


Anmeldungsdatum: 30.06.2010
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 05. Jul 2010 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Tonja,

dazu gibt es keine pauschale Antwort. Also Grundvoraussetzung ist Abitur oder Fachabitur, deutsche Staatsbürgerschaft bzw. EU-Staatsbürgerschaft. Für alle anderen gelten besondere Bestimmungen, aber ich gehe mal davon aus, dass die beiden Voraussetzungen bei dir gegeben sind.

Was die Abinoten angeht, da unterscheiden sich die einzelnen Unis ganz gewaltig. In der Regel ist es so, dass eine Zulassungsbeschränkung ( auch NC = Numerus Clausus genannt) nur für Fächer gilt, in denen der Andrang besonders hoch ist, wie z.B. Germanistik, Anglistik, Sport, Geographie. Auch Aufnahmeprüfungen sind mir nur in Fremdsprachen bekannt, wo es gilt festzustellen ob das Niveau reicht, um am Studiengang teilzunehmen, diese sind aber eher selten.

Der Andrang in Latein ist in der Regel eher überschaubar, weswegen an den meisten Unis gar kein NC festgesetzt ist (auch keine Aufnahmeprüfung). Sprich: alle, die sich bewerben werden auch genommen. Das kann aber von Uni zu Uni und von Fach zu Fach sehr unterschiedlich sein, weswegen es sich empfiehlt, entweder bei den Unis selbst (im Studentensekretariat) anzurufen, oder aber die Webseiten zu durchstöbern und gezielt nach NCs von der jeweiligen Uni und dem Fach zu fragen/suchen.

Wichtig ist nur, dass du die Bewerbungsfristen für Erstsemester einhältst. Die sind gerne mal zum 15.7. (um im Wintersemester anzufangen) oder zum 15.2. (um im Sommersemester anzufangen). Bis zu diesem Stichtag müssen deine Bewerbungsunterlagen ANGEKOMMEN sein. Es gilt nicht der Versendungstag, sondern das Eintreffen. Die Daten und die Bewerbungsvoraussetzungen stehen auf den Webseiten der jeweiligen Unis. Wenn du Hilfe brauchst, sag Bescheid.
greekster
Aedilis


Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 110
Wohnort: mittlere Großstadt

BeitragVerfasst am: 08. Jul 2010 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

um das noch zu ergänzen...manche uni haben einen uniinternen nc...also einen nc, der nicht über die zvs läuft, sondern der einfach uniintern festgelegt wurde...
in der regel läuft es mittlerweil ja jetzt eh so, dass du dich online bewirbst, und die gedruckte version deiner bewerbungsunterlagen dann nocheinmal samt beglaubigten zeugniskopien und allem, was die uni sonst noch so sehen will, hinschickst.
meistens wird man bei der onlinebewerbung auch gleich gezielt nach einzelnen noten gefragt...zB deutsch- und englischnoten (latein-->sprachstudium) in der oberstufe, weil diese dann für einen aufrechnungsschlüssel für den uniinternen nc gebraucht werden.

was prüfungen angeht, so ist es an manchen unis so, dass eine obligatorische einstufungsklausur (uni marburg zB) vorgenommen wird, um eine übersicht über den leistungsstand der erstsemester zu bekommen...

das tut nicht weh, und wenn man da durchfällt ist es auch nicht schlimm, es soll einem ja gezeigt werden, dass man an manchen stellen, noch arbeiten muss, um dem standard der uni zu genügen...bzw meistens schließt sich daran eine sogenannte propädeutik an, in der nochmal versucht wird, alle auf denselben stand zu bringen...

man muss sich nur drauf einstellen, dass das unter umständen die erste klausur ist, in der man 2 stunden ohne wörterbuch auf einen originaltext und fragen zur textsyntax losgelassen wird...wie auch meines wissens in der regel natürlich ohne wörterbuch übersetzt wird...(schließlich sind wir ja die profis ;-P)

für genauere informationen würde ich mich aber ganz konkret mal auf den internetseiten des jeweiligen fachbereichs latein bzw. klassische philologie (je nach dem, was an deiner wunschuni angeboten wird...klassische philologie ist wenn sowohl latein als auch altgriechisch angeboten werden) umschauen, in der regel steht dort etwas, was das vorgehen angeht, auch wenn die altphilologen in der regel dafür bekannt sind, dass ihnen die moderne technik eher suspekt ist.
ansonsten gibt es im impressum sicherlich einen hinweis darauf, welcher dozent für fragen zur verfügung steht, den du dann sicher mal anrufen oder anmailen oder in seiner sprechstunde besuchen kannst, wenn du immer noch fragen hast.
Ben
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Aug 2010 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hey!

Ich stehe momentan vor der Entscheidung, ob ich Latein neben Englisch auf Lehramt in Leipzig studieren soll oder nicht.
Lateinunterricht hatte ich von der 8. bis 11. Klasse mit ganz guten Noten. Sicherlich waren die Lateinstunden nicht immer "Sternstunden", aber zwei Dinge haben mich an dem Fach trotzdem besonders gereizt:
1. Der historische Aspekt, also sich Wissen über Leben und Kultur anzueignen
2. das Übersetzen, also einen korrekten Text "zusammenzupuzzeln"

Was mich allerdings zögern lässt, ist die Tatsache, dass seit damals nun 2 Jahre vergangen sind, in denen ich mich überhaupt nicht mit Latein beschäftigt habe und ich befürchte, dass mir diese große "Pause" zum Verhängnis werden könnte, da ich nicht mehr "up to date" bin und neben Latein auch noch mein zweites Fach hätte.
Außerdem müsste ich ja auch noch das Graecum erwerben, was auch noch eine zusätzliche "Last" wäre.
Ich weiß, dass ich über viel Selbstdisziplin verfüge und gut organisiert bin, aber ich weiß halt nicht, ob selbst mir dass zu viel werden könnte.

Wie schätzt ihr das ein? Mache ich mir vielleicht nur zu viele Gedanken?
War jemand vielleicht in einer ähnlichen Situation?
greekster
Aedilis


Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 110
Wohnort: mittlere Großstadt

BeitragVerfasst am: 14. Aug 2010 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

hm,
ich habe auch einige kommilitonen, die latein früher abgegeben haben und es jetzt studieren...die mussten am anfang zwar ein bisschen arbeiten, aber mittlerweile müssten sie wieder drin sein...

eine option wäre ja auch, vor dem studienbeginn ein paar euros zu investieren und jemanden, zB einen lateinstudenten zu engagieren, der einem da wieder ein bisschen reinhilft und bei den übersetzungen über die schulter schaut...meistens ist ja nicht alles verschütt...
vom grundsatz her...wenn du da wirklich (!!) spaß dran hast und du das wirklich willst, müsste es eigentlich gehen.

graecum ist halt so eine sache, ist aber durchaus machbar...kommt natürlich auch drauf an, wie leipzig das handhabt, aber wenn du dir in den semestern, wo du graecum machst nicht zu viele andere lehrveranstaltungen zumutest, geht das eigentlich...
einehemaliger
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Okt 2010 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ben - die Antwort ist vielleicht zu spät, aber dennoch:
Vor mittlerweile fast 20 Jahren stand ich ähnlich da wie du - 2 Jahre ohne Latein... und ich hab es doch studiert, das Graecum nachgemacht - und irgendwann dann auch das Examen.

Letztendlich war es eigentlich eher ein Vorteil: ich kam nämlich nicht wie manch andere mit 9 Jahren Latein vom humanistisches Gymnasium, sondern mit 5 Jahren nur knapp die Hälfte - und damit war ich nicht der Meinung ich könnte alles...
Der Unterschied auf sprachlicher Ebene war übrigens gar nicht so groß: denn die 2 Jahre Kollegstufe sind hier oft nur Wörterbuchwälzkompetenz.. vom "Sekundärwissen" gesehen, d.h. Kultur, Geschichte, etc., wusste ich aber wirklich viel weniger.

Kurz gesagt:
Wenn es das ist was du willst: tu es!
Du bist garantiert nicht der einzige.
... Enttäuschungen am Anfang sind aber garantiert(allerdings auch bei denen die direkt vor dem Studium 9 Jahre am Stück Latein hatten), und ein starker Durchhaltewillen ist nötig...

Und irgendwann kommt dann (erschreckenderweise nicht bei allen!) der Zeitpunkt an dem man realisiert: Lateinische Texte kann man wirklich "lesen" und nicht nur "übersetzen" - erst dann macht die Sache Sinn!
Sinistra
Servus


Anmeldungsdatum: 11.11.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 11. Nov 2010 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Zitat:
Ich stehe momentan vor der Entscheidung, ob ich Latein neben Englisch auf Lehramt in Leipzig studieren soll


ich habe in Leipzig Latein studiert und dort auch mein 1. Examen gemacht... ich habe SEHR gerne dort gelebt... und sehr ungerne dort Latein studiert... von Anfang an wurde uns klar gesagt, dass es KEIN Lehramtstudium ist, sondern ein Philologie-Studium und so bin ich in der Tat absolut schulfremd ausgebildet worden... das war im Referendariat ein ganz schöner Sprung...

in meinem Zweitfach habe ich mcih deutlich wohler gefühlt...
ein Studium, dass nur von Stilübungen und Graecum bestimmt war, war einfach nicht das, was ich mir unter einem Lateinstudium vorgestellt habe und wenn cih heute vergleiche, was meine Kollegen im Studium gemacht haben in anderen Städten, Dinge wie Mythologie und Geschichte (da hieß es in Leipzig: Lesen sie selbst nach bzw. gehen sie zu den Archäologen) dann kann ich mich nur wundern....

vielleicht war ich aber auch einfach nicht genug Streber ;-)

grüße
sinistra
woosh
Gast





BeitragVerfasst am: 11. Nov 2010 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Wie schön, das ist genau meine Fächerkombination, die ich in Leipzig studiert habe! Die Anglistik war großartig. Ich hab's durch und durch geliebt. Latein war ein wenig befremdlicher aber durchaus machbar.

Das Lateinstudium besteht nunmal zu großen Teilen aus Sprach- und Stilübungen, da muss man durch. An jeder Uni. Und das Graecum gehört auch an jeder Uni dazu. Ich fand nicht, dass man schlecht ausgebildet wurde für den Lehramtsjob, zumindest ist es mir nicht so schwer gefallen. Und was Geschichte und Mythologie angeht, da find ich auch, dass das Angebot riesig war. Und ich muss dazu sagen: an kaum einer Uni musste man so wenig Pflichtscheine machen (das wird vermutlich jetzt anders sein mit Bachelor) also da blieb wahrlich viel Zeit um sich noch andere Sachen anzuhören.

Ich kann Leipzig nur empfehlen. Und wenn du Herrn Ronthaler triffst: liebe Grüße, der Mann war mein Anglistik-Lichtblick!
Sinistra
Servus


Anmeldungsdatum: 11.11.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 12. Nov 2010 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

soweit ich weiß gibt es inzwischen auch Unis mit "Griechisch-Kenntnissen"... ich habe zweitweise mehr Griechisch gemacht als latein... das war so richtig ätzend... und ich habe ein 1,5-Graecum gemacht und habe alles wieder vergessen und NIE wieder auch nur einen griechischen Buchstaben gebraucht, es war ein Geacker für nix...

wann hast du denn in Leipzig studiert? mein studium ist noch nicht lange her und es gab NUR Übersetzungsangebote in Latein und sonst nix...
und was die Examen angeht... ich bin jetzt in einem anderen Bundesland und die haben hier z.T. nur die HÄlfte der Prüfungen gemacht, die ich in Latein gemacht habe... in beiden Fächern,... da habe ich auch klug geguckt...

und das Niveau der Stilübungen schwankt auch extrem zu dem, was ich von anderen Unis gehört habe... ich bin nur Lehrerin, keine Philologin und nicht mal für den 13L23-Kurs, den ich letztes Jahr einige Monate unterrichtet habe, hätte ich was von der Uni gebrauchen können.... also aktiv auf etwas zurückgreifen können.... anders als in meinem 2. Fach, wo ich regelmäßig Ordner und Bücher aus dem Schrank nehme...

ich mochte die "Stimmung" in Leipzig auch nicht, ich mochte diese weltfremden Dozenten nicht (bis auf die älteren "Damen", die die niedere Arbeit machen durften)...

neee, das ging da alles gar nicht, wenn man kein Streber war,...

ach und was die "Didaktik" anbelangt... da hat man uns ebenfalls wörtlich gesagt: Sie werden hier nichts für die Praxis lernen, dafür haben sie das Referendariat... ich musste die Epa auswendig lernen und solchen Kram... ganz großartig und sehr praxisorientiert...

sinistra
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